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Montag, 18. Januar 2016

Ahmedabad:


Britischer Baustil in der Altstadt

Von 9.00 bis 10.00 füttern Gläubige auf dem Marktplatz die heiligen Kühe für ein gutes Karma.

 ... dazu gesellt sich auch ein Elefant.

 Marktplatz
 ... vor eindrucksvoller Kulisse.

 Näherin wartet, bis die Holzkohle das Bügeleisen heiß genug gemacht hat.

 Näht seit 50 Jahren Tempelbekleidung für Mädchen.

Donnerstag, 26. November 2015

So halbiert die Wirschaft die Armutsqoute

Strom und Schienen - Wie Indien die Zahl der Armen in nur drei Jahren halbiert hat http://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/strom-und-schienen-wie-indien-die-zahl-der-armen-in-nur-drei-jahren-halbiert-hat_H743391564_226882/

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Prinzip Uber: Indische Uber Fahrer verdienen mehr als Banker

Indische Uber-Fahrer verdienen mehr als Banker

Wow! Indische Uber-Fahrer verdienen mehr als Banker

Finanzen100  

Eine ganze Taxibranche wurde von dem einstigen Start-Up-Unternehemen “Uber” überrollt. Mit der Erfindung der Smartphone-App 2009 erobert das Unternehmen zunächst San Francisco und verbreitete sich von da aus rasant in aller Welt. Benötigt man dringend eine Fahrt, genügt ein Klick in die App und innerhalb von Sekunden werden Fahrer in der Nähe angezeigt. In Indien verdienen Uber-Fahrer sogar mehr als Banker!

50 Milliarden Dollar Wert

Uber ist mittlerweile in 300 Städten und in 58 Ländern verfügbar. Das Taxiunternehmen hat bereits einen geschätzten Wert von rund 50 Milliarden Dollar, 43,96 Milliarden Euro, erreicht. Airbnb, ein weiteres Unternehmen der “Sharing Economy”, wird auf einen Wert von lediglich 25,5 Milliarden Dollar geschätzt. Dabei lässt das Unternehmen aus dem Silicon Valley deutsche Unternehmen wie etwa die Deutsche Post mit 31,8 Milliarden Euro Wert oder das Unternehmen Thyssen Krupp mit 9,9 Milliarden Euro zurück. Lediglich BMW mit 56 Milliarden Euro überholt den Chauffeur-

Das Geschäftsmodell

Der Fahrdienstleister lockt seine Kunden mit niedrigen Fahrtkosten. Das hat ernste Konsequenzen für die Arbeitsbedingungen der Taxifahrer. Uber nutzt das Internet als Plattform, um mit anderen Anwendern Verträge zu schließen. Der Preis der Uberfahrt wird vom Unternehmen festgelegt und einfach per Kreditkarte beglichen. Das amerikanische Unternehmen steckt sich 20 Prozent des Betrags in die Tasche, der Rest geht an den Fahrer.

Markthoffnung: Indien

Uber ist bestrebt neue Märkte zu erschließen. Indien bietet Potenzial. Bei einer Bevölkerungsgröße von 1,3 Milliarden Menschen, die meisten davon ohne Auto, und einem schlechten öffentlichen Verkehrsnetz, birgt dies natürlich Chancen für die App. Das Unternehmen plant in Indien mehr als 200.000 Fahrer im Jahr 2016. Dafür investiert das Unternehmen eine Milliarde in den indischen Markt, um eine Millionen Fahrten am Tag zu realisieren.

Uber-Fahrer verdienen in Indien mehr als ein Banker

In Krisenzeiten oder in Ländern mit niedrigem Lohnniveau ist Uber für Arbeitssuchende reizvoll. So fahren die Fahrer auf eigene Kosten für das Unternehmen. Damit gelten sie nicht als Angestellter von Uber, sondern sind Geschäftspartner. So spart sich die Unternehmung die Sozialversicherungen. Laut einem Bericht von “Bloomberg Business” verdient ein indischer Uber-Fahrer rund 80,000 Rupien im Monat, das entspricht 1.080 Euro. Das ist mehr als doppelt so viel wie ein Junior Retail Banker in Indien verdient, deren monatliches Einstiegsgehalt bei 24.000 Rupien anfängt. Dem Auswärtigen Amt zufolge liegt das Pro-Kopf-Einkommen in Indien bei rund 1.451 US-Dollar (1.278 Euro) im Jahr. Uber bietet also einen Anreiz, in einem Monat soviel Geld zu verdienen wie andere in einem Jahr. Wenn sich allerdings mehr Fahrer Uber anschließen, wird das Angebot die Nachfrage übertreffen und es wird schwer werden, sich mit den Fahrten ein respektables Einkommen zu sichern - auch in Indien.

Freitag, 29. Mai 2015

"Hitler-Eis" auch mit Erdberrgeschmack

Diese Geschichte erregt derzeit die Gemüter. Sie ist kaum zu glauben: In Indien wird Hitler-Eis verkauft: Auf der Verpackung ist der Diktator abgebildet. Das Produkt sorgt mittlerweile weltweit für Empörung. Doch warum wird das geschmacklose Eis überhaupt hergestellt?

Ein Foto geht um die Welt: Ein indischer Verkäufer steht neben zwei Packungen der "Hitler Ice Cream Cones". Das Bild existiert seit einigen Wochen, nun berichten auch Medien in den USA und in England über das geschmacklose Eis.


In der Zwischenzeit kursieren weitere Fotos des seltsamen Produkts im Internet und errgen die Gemüter.


Während deutsche Medien empört reagierten, wird vor allem auf englischen Portalen die Frage gestellt, warum ausgerechnet in Indien ein Hitler-Eis auf dem Markt ist. Die übereinstimmende Antwort ist simpel, aber auch alarmierend: Die meisten Inder haben von den Greueltaten zu Kriegszeiten keine Ahnung. Allgemeinbildung und Schulbildung in Indien ist wenig ausgeprägt. Ja, es gibt sogar vielerorts ein für den Reisenden unverständliche verquerte Vorstellung des "Ariertums".

Auch deshalb steht der Eisverkäufer auf dem Foto wohl zufrieden neben seinem Eis: Er hat keine Ahnung, ob ein Fußballer oder ein Schuspieler sein Produkt bewirbt. Und stellt sich vermutlich deshalb auch nicht die Frage, was diese Figur mit seinem Speiseeis zu tun hat.

Samstag, 27. September 2014

Die Inder und das Gehupe

Des Inders Hupe

Schon in der Fahrschule lernen Inder, wie sie im Straßenverkehr überleben – mit der Hupe. Das Ergebnis ist ein Höllenlärm, gegen den keine Bürgerinitiative ankommt. Das Hupen gehört zu Indien dazu.

Da erblassen selbst die Italiener vor Neid: Die Inder veranstalten das größte Hupkonzert der Welt. Sie benutzen ihre Hupe als Blinker beim Verlassen der Parklücke, zur Begrüßung des Nachbarn, aus Frust vor der roten Ampel, und als Warnung an den Rikscha-Fahrer, wenn sie überholen wollen. Weil Indien eines der am dichtesten besiedelten Länder der Welt ist, entsteht daraus ein fast unerträglicher Dauerton.

Immer wieder versuchen Bürgerbewegungen, durch „Nicht hupen“-Schilder in den Millionenmetropolen den Lärm zu stoppen – bislang erfolglos. Das Signalhorn bleibt die Allzweckwaffe, die jeder vom einfachen Tuk-Tuk-Fahrer bis hin zum Chauffeur der Superreichen benutzt. Wenn der Vordermann in der dritten Reihe parkt, wird genauso gehupt wie im Stau und sogar für den Vogel auf der Straße – schließlich könnte man als Tier wiedergeboren werden.

Die meisten Fahrer glauben daran, dass das Signal sie vor Unfällen mit Ochsenkarren, Fußgängern und Ziegen bewahrt. Selbst in Fahrschulen wird Hupen als eine Form der Selbstschutzes gelehrt. Im Land gibt es deswegen spezielle Maler, die ihr ganzes Berufsleben lang reich verzierte Buchstaben auf die bunten Lastwagen im Land schreiben. Dort steht dann: „Bitte hupen“.





Ander Länder – andere Sitten: Die Inder und ihre Hupe http://www.focus.de/reisen/diverses/tourismus-ander-laender-andere-sitten-die-inder-und-ihre-hupe_aid_1063778.html

Mittwoch, 5. März 2014

Reisetipps Indien

A
Ankunft: Der Reisende kommt in der Regel mit dem Flugzeug in Delhi oder Mumbai an. Vorsicht am Flughafen! Es schwirren zahlreiche freundliche Helfer um das Gepäck, die dienstbar die Koffer vom Band heben, ins Taxi laden oder im Terminal bewegen. Diese "Dienste" sind keine Gefälligkeiten, sondern Dienstleistungen, für die die Person ein angemessenes Trinkgeld fordert. Völlig überteuert, werden Sie denken (100 Rupies!). Sagen Sie daher den Trägern lieber gleich, sie sollen die Hände von Ihrem Gepäck lassen!

Apotheken: "Pharmacy" genannt. Diese kleinen Buden mit Medikamenten und anderen Kleinigkeiten beraten gerne und schlagen auch die Behandlung Ihrer Symptome vor. Preise sind moderat. Antibiotika erhalten Sie zur 50% des deutschen Preises.

Ärzte: Sollten Sie doch einmal krank werden, vermittelt Ihr Hotel gerne einen Arztbesuch oder eine Konsultation. Halten Sie genug Bargeld bereit.

B
Banken: Zum Geld wechseln brauchen Sie mittlerweile keine Banken mehr. Indien verfügt selbst an den abgelegensten Orten über Geldautomaten, bei denen Sie Geld mit Ihrer CC abheben können. Sie zahlen zusätzlich zu Ihren CC Gebühren 200 Rupies an den Betreiber.

C
Coffee: Schmeckt in den Hotels dünn. I.d.R. bekommt man einen Instant Kaffe aufgebrüht, fast nie einen Filter Kaffee. Cafè Coffee ist eine indische Kaffeekette mit frisch gemahlenen Kaffeespezialitäten. der Latte kostet 72 Rupies (+tax). Teurer ist er nur noch bei Starbucks an Flughäfen.

E
Essen: Eine Reise durch Indien ist auch kulinarisch eine Reise durch einen ganzen Kontinent. Wir haben den überwiegend tibetanisch/nepalesisch geprägten Norden mit Momos und Nudeln als öde empfunden, Rajasthan mit Thalis, Brot und den geehaltigen Gerichten als schwer und Keralas kokosbasierten Curries als Explosion der Geschmäcker auf der Zunge. Fett (Gee) ist Geschmacksträger in fast allen Gerichten. Auf Kalorien sollten Sie daher nicht achten müssen. Und bei allem gilt erneut: Seien Sie mit frischen Salaten vorsichtig. Hände weg von Street food.

F
Fliegen: Die schnellste Art zu reisen, ist das Fliegen. Vorsicht! Air India ist dafür bekannt, Flüge ausfallen zu lassen, wenn nicht genügend Passagiere gebucht haben.

Fotografieren: Wenn Sie Menschen Fotografieren möchten, fragen Sie lieber. Im islamistisch geprägten Nordwesten könnten Sie auf massive Ablehnung stoßen. Sie werden aber überrascht sein. Unsere "Motive" haben sich gerne in Szene gesetzt und haben hinterher über ihr Bild herzlich gelacht. Sadus erwarten eine "Spende" und freuen sich bereits über 10 Rupies. Seien Sie respektvoll im Umganag!!

G
Gesundheit: Es fällt schwer, in Indien gesund zu bleiben. Fast jeder Reisende wird an Durchfall, Fieber oder anderen Reisekrankheiten erkranken. Daher ist äußerste Vorsicht und ein Auge auf die Örtliche Hygiene geboten.

Geld: Wechseln Sie auf keinen Fall illegal, auch wenn Sie bessere Kurse bekommen. Sie werden mit Sicherheit dafür den einen oder anderen falschen Geldschein bekommen. Offizielle Geldwechsler verlangen zwar keine Provision, jedoch gehen beim Wechseln noch "Steuern" ab. Der Kurs wird so schnell von 1:84 zu 1:79.

H
Hygiene: Bedenklich. In ganz Indien sollten Sie kein Wasser aus der Leitung trinken oder zum Zähneputzen benutzen, auch wenn das Hotel sauber aussieht! Bevorzugen Sie Wasser aus der Flasche. Bei Lebensmitteln gilt: Peel it, cook it or forget it!

L
Lärm: Unglaublicher Stressfaktor ist das permanente unmotivierte Gehupe aller Fahrzeuge und der Straßenlärm. Besucher sollten sich mit Oropax schützen.

Luftverschmutzung: Delhi rangiert in puncto Luftverschmutzung hinter Peking. In allen Städten hatten wir Probleme durch Abgase, Holzfeuer oder die Abfallverbrennung am Straßenrand. Insbesondere Delhi verließen wir fluchtartig wegen des dichten Smogs.

S
Street Food: Es gibt viel Fettgebratenes. Lieber Hände weg.

Sadus: Sind religiöse Hinduisten, die jeder für sich auf seine Weise in der Meditation ihrem Glauben nachgehen. Es gibt Gläubige, die ihr Leben auf einem Bein stehend verbringen, auf dem Daumen balanzieren o.ä. Sie werden überwiegend die commercial sadus sehen, die sich in orangefarbenen Gewändern gerne fotografieren lassen. Gebühr 10 Rupies.

Schlangenbeschwörer: ... gibt es auch noch. Auch hier gilt: Vergessen Sie nach dem Foto nicht einen kleinen Obolus.

Schokolade: Nach einer gewissen Zeit stellen sich Gelüste ein. Beste Wahl ist die Schoki von "Cadbury" (40 Rupies für die große Tafel) mit ganzen Nüssen o.ä..

T
Tee: Indien ist ein klassisches Teeland mit langer Tradition. Egal ob in Keralas Hinterland, Darjeeling oder Assam, nehmen Sie sich die Zeit für eine Teeprobe. "Golden leaf" ist eine Teekette, bei der man auch mehrere Tees verkosten kann.

Trinkgelder: Heikel. Nicht jeder Page erwartet ein Trinkgeld, in Rajasthan wird es eingefordert! Die Akzeptanz schwankt von 10 Rupies pro Gepäckstück bis 100 Rupies pauschal in Luxushotels.Guides und Fahrer erhalten 100 Rupies pro Person pro Tag oder 2 USD.

V
Verkehr: Bedenklich und chaotisch. Vergessen Sie, selbst zu fahren. Es würde Sie umbringen. In keinem Land der Erde ist der Verkehr so chaotisch, nervig und stressig. Ich würde zu Gehörschutz und Atemschutzgeräten raten. Besser, Sie bewerkstelligen kurze Strecken mit einem Fahrer. Kostet nicht viel und ist sicherer.

W
Wasser: Bitte nicht aus irgendwelchen Gewässern trinken. Es droht die Amöbenruhr. Auch nicht aus Wasserhähnen, egal in welchem Hotel. Nehmen Sie Wasser aus der Flasche (40 Rupies)